Archive for the ‘Protest’ Category
Posted on Juli 3, 2010 - by wonder
Wiedererscheinung: Der Handzettel des AK Demosprüche als Open Source
Streitbar, frech, umhergeisternd, komplex und über- wie unterdeterminiert: Der AK Demosprüche in gespensterhafter Existenz (so sein voller, doch unausgesprochener Name) veröffentlicht hiermit seinen Open Source-Demosprüche Handzettel: einmal als direkt in Massen ausdruck- und verteilbares PDF und einmal als beliebig erweiter- und umbaubares RTF-Dokument. So gilt wieder die Selbstbeschreibung des AKs: “Es gibt keinen AK Demosprüche. Du bist AK Demosprüche!”
Posted on Juni 29, 2010 - by wonder
NWU: Programm der Workshopwoche auf dem IG Farben Campus vom 5. bis 9. Juli 2010 (Update: 2.7., 20 Uhr)
Du bist Goethe-Uni!?
Warme Sommernächte, summende Vuvuzelas, schwarz-rot-goldene Farbenpracht, die Nation fiebert gespannt mit unseren Jungs in (((Süd-)))Afrika. Hin und wieder blickt der fiebernde Fan pflichtbewusst vom aufpolierten Rasen in die Townships, sich des (((süd-)))afrikanischen WM-Wirtschaftswunders vergewissernd. Wenn das Runde ins Eckige muss, scheinen alle Widersprüche versöhnt. So auch an der Uni. Die Proteste wirken schläfrig und überhaupt: warum immer alles zwanghaft kritisieren, wo die Stiftungsuni doch alles mögliche tut, um Bedürfnisse zu befriedigen und uns nicht zu überfordern. Zuerst schenkte sie uns die Bolognawerkstätten, wahrlich exzellente Lehr- und Studienbedingungen, konnte beim Hochschulpakt 2Mio mehr auf Kosten der anderen Hochschulen rausschlagen und nun zeigt sie auch noch Verständnis für unsere außeruniversitären Interessen: ob beim Essen im Uni-Biergarten, im Faschismus-Seminar nebenan oder während der Germanistikklausur, wir dürfen via Mega-Lautsprecher trotzdem an der Welt draußen teilhaben. „Wie verarbeitet Büchner in seinem „Woyzek“ den deutschen Vormärz? Skizzieren Sie, welchen Stellenwert…“ – „TOOOOOOOR, Toooooor in der einundachtzigsten Spielminute, Müller am Ball, ToooOOOOR für Deutschland!“
In Zeiten der Vereinzelung und angesichts der Erosion traditioneller Beziehungsgeflechte bietet die Alma Mater ihren Studierenden und Beschäftigten Halt: Beim Public Viewing mitten auf dem IG-Farben-Campus und dem Campus Riedberg finden diejenigen Zuflucht, die in ihren Lernpausen soziale Nähe suchen und sich nach einem „ekstatischen, gar transzendenten Aufgehen in der Masse“ sehnen (vgl. Pressemitteilung der Uni am 9.6.10).Zeit, Raum, Bildung und Bewegung
Dabei sah es noch vor wenigen Monaten ganz anders aus, von euphorisierter Masse keine Spur: Im Dezember wurde nach einer uniweiten Vollversammlung unter dem Motto „Bildung braucht Zeit und Raum“ das Casino besetzt. Infolge der Besetzung war wochenlang Polizei auf und um den Campus stationiert, die Stimmung zwischen Unileitung und den protestierenden Studierenden und Lehrenden erreichte nach der polizeilichen Räumung des Casinos einen neuen Tiefpunkt. Unter Zuspruch des Hochschulrats zeigte Unipräsident Müller-Esterl die Besetzer*innen wegen Hausfriedensbruchs an. Den Protest der Studierenden, Lehrenden, des Senats und einer über die Universität hinausreichenden Öffentlichkeit ignorierend erhielt die Unileitung die Anzeigen gegen 106 Personen aufrecht, die Staatsanwaltschaft ermittelt nun.Seitdem haben die Proteste abgenommen, die Situation an den Hochschulen und darüber hinaus hat sich jedoch noch weiter verschlechtert. Die Fußballweltmeisterschaft tut ihr übriges dazu, vergessen zu machen, dass es ein auf Standortlogik, Konkurrenz und sozialem Ausschluss basierendes (Bildungs-)System als Ganzes zu kritisieren gilt. Von einer „offenen Hochschule ohne Zäune, Gebühren, Rassismus, Sexismus und Leistungsdruck“ oder dem „freien Zugang zu Hochschulbildung für alle“ (LINK: Resolution der VV vom 30.11.) sind wir so weit entfernt wie eh und je.
Um zu diskutieren, wie es weitergehen soll, findet in der Woche vom 5.-9. Juli 2010 daher auf der Wiese hinter dem IG-Farben-Gebäude ein kleines Camp statt, mit Workshops, Lesekreisen, Snacks und einem Fußballturnier gegen Nationalismus, Rassismus, Sexismus und Homophobie. Wir nehmen uns Zeit und Raum – für freie Bildung und Bewegung!
Dem Konzept einer nach Außen hin abgeriegelten Prestige-Uni, die an der Heranbildung ihrer „Eliten“ für den Wissensstandort Deutschland bastelt und deren Verhältnisse sich immer zutreffender als autoritär, verschult und verwertungsorientiert beschreiben lassen, wollen wir in der Woche vom 5. bis zum 9. Juli ein eigenes Verständnis entgegensetzen.
In diesem Zeitraum wird auf den Wiesen des IG Farben Campus eine Workshop- und Veranstaltungsreihe stattfinden, die neben der inhaltlichen Kritik bestehender Zustände auch eine eigene Praxis und eine formale Kritik ausdrücken soll.
In ergebnisoffenen Diskussionen soll gemeinsam diskutiert und ggf. Zukunftsperspektiven entwickelt werden. An zwei Abenden wird es ein openair-Kino geben und am Mittwoch ein Fußballtunier gegen
nationalistische, rassistische, sexistische oder homophobe Tendenzen.Weitere Workshop- und Vorschläge sowie die Anmeldung zum Fußballtunier (die auch spontan geschehen kann) an:
akinfo.bsffm[ätt]googlemail.com
Ort: Ort des Protestcamps in der Workshopwoche: auf der Wiese hinter dem IG-Farben-Gebäude
Anmeldung von Workshops: akinfo.bsffm[ätt]googlemail.com
Änderungen und Aktualisierungen auf: bildungsstreik-ffm.de
Programm:
5.7.2010, Montag:
16.00-18.00 Kreativer Protest in camouflage. Kommunikationsguerilla
20.00 Readerpräsentation: Hochschule im Neoliberalismus (im KoZ!)
Den dazugehörigen Reader “Hochschule im Neoliberalismus” gibts hier zum Download. Siehe auch diesen Beitrag.
6.7.2010, Dienstag:
12.00 Uhr Andreas Becker: Videoschnipselvortrag “Der Zirkel der Zirkulation. Dynamiken des Kapitals und der Medien”
14.00-16.00 Uhr Hochschulpakt und Widerstand
16.00-18.00 Uhr Kritik am Humboldtschen Bildungsideal
18.00-20.00 Uhr Utopie der freien Bildung
ab 22.00 Uhr openair Kino:
22.00 Uhr FILM „die uni gehört allen“ 20 min doku
22.30 Uhr FILM „sita sings the blues“
7.7.2010, Mittwoch:
12.00 Fußballtunier gegen Nationalismus, Rassismus, Sexismus und
Homophobie
Alle, die Lust haben, mitzuspielen und das schon vorher wissen, melden sich bitte bei akinfo.bsffm[ätt]googlemail.com, Spontananmeldungen sind aber auch noch möglich. Queere oder sonst zum Thema passende Outfits sind erwünscht, Nationalsymbole bitte zu Hause lassen!
14.00-16.00 Bedingungsloses Grundeinkommen
16.00 Grill ‘n Chill
8.7.2010, Donnerstag:
14.00-16.00 Uhr Militarisierung der Schulen und Hochschulen:
Mehr als 25 deutsche Hochschulen, darunter die Uni Frankfurt, forschen für den Krieg. Gleichzeitig zieht das deutsche Militär in die Schulen ein. Mit einem neuen Kooperationsvertrag zwischen Bundeswehr und Hessischem Kultusministerium sollen verstärkt Jugendoffiziere in den Unterricht eingebunden werden und Einfluss auf die Aus- und Fortbildung der LehrerInnen bekommen. Im Rahmen des Workshops soll zunächst eine Bestandsaufnahme versucht werden, um darauf aufbauend Handlungsmöglichkeiten und Gegenstrategien an den Schulen und Universitäten zu diskutieren.
16.00-18.00 Uhr jüngste Protestbewegung im Iran; findet statt im Seminarraum 6.615 (nähere Infos)
18.00-20.00 Uhr Lesekreis I: Pierre Bourdieu: Die konservative Schule (gibts hier als PDF)
18.00-20.00 Uhr Lesekreis und Workshop II: Positive und negative Beispiele der Heteronormativität in der Kinderliteratur
22.00 Film: “no one knows about persian cats” (nähere Infos)
9.7.2010, Freitag:
14.00 Uhr Werner Hamacher: Diskussion über den Hamacher-Text “Freistätte” (erschienen in der Reihe “Unbedingte Universitäten” – hier eine Rezension der Reihe)
ab 22.00 Uhr: Am Abend Party “THERE’S A WAY OUT” im KoZ zur Unterstützung der von den Anzeigen Betroffenen.
Posted on Juni 26, 2010 - by wonder
28. & 30.06.2010: Workshops der Unabhängigen Projektgruppe zum Reader *Hochschule im Neoliberalismus- zur Kritik der Lehre und des Studiums aus Sicht Frankfurter Studierender und Lehrender*
Zu den Workshops im Rahmen der AlternativVeranstaltungen an der FH Frankfurt als Gegenprogramm zum universitären Alltag am 28.-und 30.06.2010, Start jeweils um 18 Uhr im Protestzelt vor dem rotem Haus (Geb.5), Campus FH, Nibelungenplatz
Unabhängige Projektgruppe zum Reader “Hochschule im Neoliberalismus – zur Kritik der Lehre und des Studiums aus Sicht Frankfurter Studierender und Lehrender”.
[Die Reader liegen in den selbstverwalteten Cafés und den jeweiligen politischen Projekten rund um die Unis und darüber hinaus aus].
ZUR ARBEITSGRUPPE:
Aus dem Bildungsstreik an der Universität Frankfurt ist im letzten Herbst eine Arbeitsgruppe entstanden, die sich mit den aktuellen Bedingungen von Lehre und Studium auseinandergesetzt hat. Der entsprechende ursprüngliche Workshop hieß “Kritik der Lehre und der Forschung aus der Sicht von Lehrenden”, wobei schnell eine Öffnung für Studierende stattfand. In dieser Arbeitsgruppe sind in den letzten Monaten eine Reihe von Texten entstanden, die sich mit der aktuellen bildungspolitischen Situation an Hochschulen auseinandersetzen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die Universität Frankfurt gelegt wurde. Es konnten auch Texte Dritter gewonnen werden. Die beteiligten Personen sind Mitglieder des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften, tlw. auch des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Universität Frankfurt. Studierende wie Lehrende sind in den Texten etwa anteilig vertreten.
Posted on Juni 26, 2010 - by wonder
Protest-Zeltprogramm der FH FFM vom 21.-01.07.2010
Auch die Kolleg_innen des Protestplenums der Fachhochschule Frankfurt veranstalten zur Zeit ein Protestcamp und laden alle herzlich zur vielfältigen Teilnahme und Unterstützung ein. An dieser Stelle erfolgt der solidarische Hinweis auf das Veranstaltungsprogramm.
Zeltprogramm der Fachhochschule Frankfurt vom 21.-01.07.2010: AlternativVeranstaltungen als Gegenprogramm zum universitären Alltag
Montag, 21.06.2010, 20 Uhr: Naziaufmärsche und die radikale Linke- Selbstverständnis und Perspektiven mit Antifaschist_innen aus dem Buendnis gegen Rechts und das Protestplenum FH
Mittwoch, 23.06.2010, 22 Uhr: Café Kurzschlusz Fußballspiel, Campus FH/Protestzelt: IvI_Kiosk
Mittwoch, 23.06.2010, 19.30 Uhr: Campus FH/Protestzelt: Vegane Kantine erwünscht
Donnerstag, 24.06.2010, 12.30 Uhr, 18 Uhr Protestplenum: Campus FH/Protestzelt: Vegane Gegenmensa, Protestplenum
Donnerstag, den 24.06.2010, 18- 20 Uhr: Campus FH/Protestzelt: Input&Diskussion: Bildungsstreik, Student_innen Bewegung APO 1968 mit Volkhard Mosler
Montag, 28.06.2010, 18- 20 Uhr: Campus FH/Protestzelt: Hochschule im Neoliberalismus, Kritik der Lehre und des Studiums aus Sicht Frankfurter Studierender und Lehrender (Hg.)Christoph Bauer, Oliver Brüchert, Simon Burkhardt, Corina Färber, Juliane Hammermeister, Emanuel Kapfinger, Thomas Sablowski, Nils Schlesinger
Mittwoch, 30.06.2010, 18-20 Uhr: Campus FH Frankfurt/Protestzelt: Hochschule im Neoliberalismus, Kritik der Lehre und des Studiums aus Sicht Frankfurter Studierender und Lehrender (Hg.) Christoph Bauer, Oliver Brüchert, Simon Burkhardt, Corina Färber, Juliane Hammermeister, Emanuel Kapfinger, Thomas Sablowski, Nils Schlesinger
Mittwoch, 30.06.2010, 19.30 Uhr, Campus FH Frankfurt/Protestzelt: Vegane Kantine erwünscht
FÄLLT AUS: Mittwoch, 30.06.2010, 21 Uhr, 22 Uhr Uhr, Campus FH Frankfurt/Protestzelt: Ausstellung&Kiosk
Donnerstag, 01.07.2010, 12.30 Uhr, 18 Uhr Protestplenum; Campus FH/Protestzelt: Vegane Gegenmensa, Protestplenum FH
Wer Lust/Zeit und Laune hat kritische/revolutionäre Ideen, Workshops verwirklichen möchte, kann Mensch sich gerne einbringen, die Infra-Strukur ist vorhanden:
E-Mail an: protestplenum_fh_ffm[ätt]riseup.net
oder einfach auf dem Campus der FH vorbeischauen… . Das Programm findet sich auch stets aktuell auf der Seite der FH Frankfurt.
Posted on Februar 5, 2010 - by admin
Liebesgrüße aus dem Präsidium
Treffen der Betroffen der Casino Räumung
Am Donnerstag den 04.02.2010 sind die ersten Briefe per Einschreiben bei den Betroffenen der Casino Räumung eingegangen. Auf der letzten Besprechung, bei der ungefähr die Hälfte der Betroffenen anwesend war, wurde ein weiteres Treffen in Beisein einer Juristin vereinbart.
Diese findet am Mittwoch den 10.02.2010 um 19:30 im KoZ statt.
Wir raten dazu, weder zu unterschreiben, noch beim Präsidium vorstellig zu werden.
Stattdessen ist es sehr wichtig, sich zuerst gemeinsam über die juristischen Konsequenzen zu verständigen und ein mögliches weiteres Vorgehen mit ALLEN zu besprechen.
Posted on Januar 22, 2010 - by akinfo
Bologna … und jetzt?!
Diskussionsveranstaltung der Fachschaft Gesellschaftswissenschaften
In ganz Europa protestieren Student_innen gegen die Studienbedingungen an den Hochschulen und die Neubestimmung von Hochschulbildung, die im Rahmen des Bologna-Prozesses umgesetzt wurden. Auf einmal passiert das, womit protestierende Student_innen nicht gerechnet hätten: Von allen Seiten wird zugestimmt, dass es Handlungsbedarf gebe. Die Kultusministerkonferenz (KMK) lässt verlautbaren, dass die »ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Master-Studiengängen« überarbeitet werden müssten. Bundesbildungsministerin Annette Schavan hält eine Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses für geboten.
Die KMK veröffentlicht eine ganze Liste von notwendigen Verbesserungen. Von der Studierbarkeit über die Wissenschaftlichkeit bis hin zur Anerkennung müssten fast alle Neuerungen überarbeitet werden, die im Rahmen der neuen Studienstruktur eingeführt wurden. Annette Schavan äußert sich moderater und will die Erfolge betont wissen. Darüber hinaus stellt sie fest, dass niemand die Bologna-Reform abschaffen wolle.
Es stellt sich jedoch die Frage, ob dem wirklich so ist. Ist die Bologna-Reform noch zu retten? Muss der Schritt zurück gefordert werden? Oder ist es sogar notwendig der alles umwälzenden Bologna-Reform eine weitere grundlegende Erneuerung des Hochschulsystems folgen zu lassen? Um diese Fragen beantworten zu können, ist es notwendig sich darüber im Klaren zu sein, was es eigentlich bedeutet vom Bologna-Prozess zu sprechen. Wie sieht die konkrete Umsetzung in den Hochsch ulen aus? Geht es dabei ›nur‹ um eine Erneuerung der Studienstruktur oder müssen die Bologna-Reformen im Zusammenhang mit anderen Veränderungen betrachtet und diskutiert werden? Welche Rolle spielt bspw. die Zentralisierung der Verwaltungsstrukturen innerhalb der Hochschulen? Welche Folgen hat die Verschulung des Studiums für Wissenschaft, Arbeitswelt und Gesellschaft?
Die Fachschaft Gesellschaftswissenschaften lädt ein, um diese Fragen zu diskutieren. Eingeladen sind dazu Kendra Briken (Wissenschaftliche Assistentin), Martin Schuhmann (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, stellv. Mitglied des Senats der Goethe-Universität), Tanja Brühl (Professorin am FB Gesellschaftswissenschaften, amtierende Studiendekanin) und Gerd Köhler (Mitglied des Hochschulrats der Goethe-Universität). Geplant ist keine klassische Podiumsdiskussion, vielmehr sollen alle Interessierten die Inhalte der Veranstaltung mitgestalten.
26. Januar 2010
19:30 Uhr
Kommunikationszentrum (KoZ) im Studierendenhaus
Campus Bockenheim
Posted on Januar 20, 2010 - by admin
Veranstaltungsreihe im IVI
Wir weisen auf die Veranstaltungsreihe: verwalten, vergessen, verdrängen.
Veranstaltungsreihe zu Architektur und Geschichte im Rahmen der Dialektik-Offensive 2010 hin.
Weitere Infos findet ihr hier.
Posted on Dezember 11, 2009 - by admin
Geräumtes Seminar wird wiederholt!
Im Rahmen der Aktion: “Wir nehmen uns Zeit und Raum”
Am Dienstag den 15.12.2009 wird das von der Polizei am 02.12.2009 geräumte Seminar wiederholt.
Idealistischer und sozialistischer Bildungsbegriff in der Kontroverse.
Was ist die richtige Alternative zur ökonomisierung der Bildung?
Geräumt: 2.12.09
Wiederholung: 15.12.09
Treffpunkt: IG-Farben-Hauptgebäude Foyer 16 Uhr
Referenten: Steven Auth, Emanuel Kapfinger
Seminarleitung: Thomas Sablowski
In die Kontroverse soll mit zwei gegensätzlichen Statements eingeleitet werden. Zunächst werden die Bildungsbegriffe von Humboldt, Kant und Mill als Gegenbegriffe zu den derzeitigen Umstrukturierungen im Bildungswesenvorgetragen, die so als Abkehr von Bildung und Wissenschaft alsSelbstzweck, Aufklärung und Veredelung des Menschen begriffen werden.
Daran anschließend soll – in Form eines sozialistischen Bildungsbegriffes – eine entgegengesetzte Kritikgrundlage gebracht werden. In diesem Verständnis ist Bildung immer auch Mittel, vollzieht sich in der gesellschaftlichen Praxis und hat als Zweck das konkrete Gemeinwohl.
Die Kontoverse soll damit auch aktuelle Gegensätze in der Protestbewegung zum Ausdruck bringen.
Posted on Dezember 7, 2009 - by admin
FFM: 700 Personen auf Demo gegen autoritäre Hochschule / erneut Polizeigewalt gegen friedliche Studierende
Etwa 700 Personen versammelten sich sich heute Abend um unter dem Motto „Gegen die autoritäre Hochschue – in Frankfurt und anderswo!“ gegen den Polizeieinsatz der letzten Tage an der Frankfurter Uni und für den Rücktritt von Uni-Präsident Müller-Esterl, sowie die Rücknahme der Anzeigen zu demonstrieren. Müller-Esterl lies ab 18.00 Uhr, trotz der Aufrufe seitens der Studierenden nicht weiter die Forschung und Lehre zu unterbinden, erneut den AfE-Turm sperren. Erneut massive Polizeigewalt gegen Studierende.
Die Demo startete gegen 18.30 Uhr vom Cafe KoZ über die Bockenheimer Landstraße in Richtung alte Oper, als Anmelder und Ansprechperson wurde der Polizei – wie bereits letzten Donnerstag – Müller-Esterl genannt.
Posted on Dezember 4, 2009 - by admin
Antwort auf Kontaktanfrage des Präsidenten
Heute morgen besuchte Werner Müller-Esterl die protestierenden Studierenden am I.G.-Farben-Campus. Die Studierenden lehnten seine Teilnahem an ihrem baisdemokratischen Plenum ab und gaben ihm folgende Begründung:
„Wir lehnen derzeit eine offizielle Diskussion mit dem Präsidenten ab. Er hat seine Funktion als Ansprechpartner der Studierenden verwirkt und mit der gewaltsamen Räumung und der öffentlichen Lüge über den Polizeieinsatz und das Ausmaß der Sachschäden jede Gesprächgrundlage zerstört. Angesichts der derzeitigen Äußerung des Präsidenten erscheint vielmehr sein Rücktritt angemessen. Unser Versuch, eine Diskussionsgrundlage für alle zu schaffen, ist am Mittwoch durch ihn torpediert worden. Er hat den Diskurs mit Polizeigewalt abgebrochen und mit seiner Praxis universitäre und gesellschaftliche Standards autoritär unterschritten. Sein kompromissbereites Auftreten soll über seinen kompromisslosen Konfrontationskurs hinwegtäuschen. Sollte er es ernst meinen, ist einzig die Rücknahme aller Strafanzeigen ein erster Schritt für einen Dialog. Wir bedauern diese Situation, können aber die Ereignisse der letzten Tage weder politisch noch persönlich ignorieren.“





